Motus und Synth Pop
Auch wenn die Jungs von MOTUS ihre Musik selber als ElektroPopKultur bezeichnen, ist damit nicht Jedem sofort klar, was sich genau dahinter verbirgt. Deswegen will die Band einmal mehr zu dem Thema Stellung beziehen und das Verhältnis MOTUS und Synth Pop erörtern.
Machen MOTUS Snyth Pop?
Ein Blick auf die musikalischen Vorbilder der Band verrät bereits die Nähe zum Synthie Pop. Es ist vor allem der Songwriter und Sänger Arne, der durch Bands wie Depeche Mode, Erasure oder auch OMD in seinem kreativen Schaffen beeinflusst wurde:
Ich kann mich noch erinnern, wie ich als kleiner Junge bei einer Autofahrt mit meinen Eltern den Song „Sometimes“ von Erasure gehört habe. Das war deshalb so besonders für mich, weil sich die Musik schon damals für mich von dem Sound anderer Bands so unterschied. Außerdem war und ist die Nummer einfach ein genialer Ohrwurm. Als ich später selber mein erstes Keyboard an einen Sequencer angeschlossen habe, hat sich auf einmal ein ganz neues Universum aufgetan. Ich konnte nicht nur den von mir geliebten Synthesizer-Sound reproduzieren, ich konnte ganze Songs damit arrangieren. Zumal ich als Autodidakt angefangen habe, war es eine unheimlich Erleichterung, die Noten per Sequencer zu steuern. Am Anfang habe ich meine Songs ganz im Stil des Synth Pop kreiert. Das heißt, ich habe mit Synthie-Sounds geschrieben. Später aber bin ich das Songwriting eher klassisch angegangen. Ich habe bevorzugt Streicher und Piano-Sounds verwendet, um das Grundgerüst eines Songs zu bauen, und habe erst beim Arrangieren die Synthesizer- und Electro-Sounds addiert.
Auf die Frage also, ob MOTUS nun Synth Pop machen, kommentiert Nils:
Ganz schlicht gesagt: Ja – aber nicht nur! Ich finde der Begriff ElektroPopKultur bringt dies auch zum Ausdruck. Wir bedienen uns zum Einen des Electro- und Synth-Pop, kombinieren diese aber mit klassischen Rock- und Popelementen. In gewisser Weise kultivieren wir den Synth-Pop. Er ist ein Grundbaustein, der ein Teil unserer Musik ist.
